Von der Idee zum bearbeitbaren Modell: Veras ergänzt GPT-6 Astra und Claude Opus 5.5

Veras 5.2 ist da! Mit GPT-6 Astra und Claude Opus 5.5 verwandeln Sie Bilder, Skizzen und weitere Referenzen in ein vollständiges 3D-Modell. Dieses übertragen Sie als native, bearbeitbare Geometrie direkt in Revit, Rhino oder SketchUp. Entdecken Sie außerdem die neuen Material- und Modellwerkzeuge und probieren Sie Astra im Oktober mit 2.000 kostenlosen Credits aus.

Veröffentlicht am 
30/9/2026
Veras 5.2: KI-gestützte 3D-Modellgenerierung mit GPT-6 Astra und Claude Opus 5.5

Kurz zusammengefasst

  • Mit dem neuen Agent-Modus in Veras 5.2 erstellen Sie aus Bildern und anderen Referenzen ein bearbeitbares 3D-Modell.
  • Wählen Sie zwischen GPT-6 Astra und Claude Opus 5.5 und übertragen Sie das Ergebnis direkt in Revit, Rhino oder SketchUp.
  • Im Oktober können Sie GPT-6 Astra mit 2.000 kostenlosen Credits für die Modellgenerierung ausprobieren. Damit lassen sich je nach Komplexität etwa vier Modelle erstellen.

Mit den letzten Veras-Updates rückte eine Idee immer näher: Was wäre, wenn Sie Ihre KI-generierten Entwürfe auch direkt in Ihrem 3D-Modell weiterverwenden könnten?

Veras 5.0 machte den ersten großen Schritt. Sie konnten ein KI-generiertes Bild in echte Assets für Ihr Revit-, SketchUp- oder Rhino-Modell umwandeln – im richtigen Maßstab und an der richtigen Position.

Veras 5.2 geht deutlich weiter. Sie erstellen aus einem Bild nicht mehr nur einzelne Assets, sondern bauen eine vollständige Szene auf. Anschließend übertragen Sie das Ergebnis als native, bearbeitbare Geometrie direkt in Revit, Rhino oder SketchUp.

So wird aus einer visuellen Idee ein Modell, an dem Sie Ihren Entwurf weiterentwickeln können.

In diesem Artikel:

  • Von Bildern zum nativen 3D-Modell
  • Modelle in Revit, Rhino und SketchUp übernehmen
  • Assets und Materialien aus Chaos Cosmos
  • Etwa vier Modelle kostenlos erstellen
  • Weitere Neuerungen

Von Bildern zum nativen 3D-Modell mit Astra und Opus 5.5

Mit dem neuen Agent-Modus in Veras verwandeln Sie Referenzen in ein 3D-Modell. Zur Wahl stehen GPT-6 Astra als Standardagent und Claude Opus 5.5. Über den Verarbeitungsaufwand legen Sie fest, wie gründlich der Agent Ihre Aufgabe bearbeitet.

Verwenden Sie ein Rendering, ein Foto, eine Skizze oder mehrere Referenzen gleichzeitig. Sie können bis zu zwölf Bilder einbeziehen, darunter die aktive Ansicht aus Ihrer Entwurfssoftware und Aufnahmen aus dem 3D-Viewer. Durch die Kombination verschiedener Ansichten erhält der Agent mehr Informationen über das Gebäude oder den Raum.

Der Agent baut das Modell Schritt für Schritt aus echten Bauelementen auf: Wänden, Böden, Dächern, Öffnungen, Türen und Fenstern sowie Kameras und Möbeln. Auch komplexere Formen sind möglich, etwa gebogene Wände, geneigte Volumen, entlang eines Pfads extrudierte Profile, Profilelemente, Dächer mit unterschiedlichen Abschnitten und Öffnungen in Volumenkörpern.

Der Agent beendet seine Arbeit nicht einfach nach der ersten Generierung. Während der Modellierung vergleicht er das Ergebnis mit Ihren Referenzbildern und korrigiert Abweichungen.

Lässt sich etwas nicht aus den Referenzen ableiten? Dann kennzeichnet Veras die entsprechende Annahme direkt im Modell mit einem Fragezeichen. So erkennen Sie, an welchen Stellen der Agent selbst eine Entscheidung treffen musste.

Das Ergebnis ist kein Mesh und kein einzelnes generiertes Objekt, sondern ein strukturiertes Modell mit bearbeitbaren Bauelementen, mit denen Sie weiterplanen können.

Modelle in Revit, Rhino und SketchUp übernehmen

Sobald Ihr Modell fertig ist, überträgt die BAKE-Funktion es als native, bearbeitbare Geometrie direkt in Ihre Entwurfssoftware.

Sie müssen das Modell also nicht erst exportieren und konvertieren. Es steht unmittelbar in der Anwendung zur Verfügung, in der Sie weiterarbeiten möchten.

In Revit werden Wände, Böden, Dächer, Türen und Fenster zu nativen Elementen. In SketchUp bleiben die Elemente als Gruppen bearbeitbar, in Rhino erhalten Sie bearbeitbare NURBS-Geometrie.

Native Baking wird derzeit in Revit, Rhino und SketchUp unterstützt.

Assets und Materialien aus Chaos Cosmos

Der gewählte Agent kann während der Modellierung auch auf Chaos Cosmos zugreifen. So verwendet er echte Cosmos-Assets für Möbel und andere Elemente, statt alles von Grund auf neu zu erstellen.

Darüber hinaus kann der Agent in Cosmos nach Materialien für die erzeugten Oberflächen suchen, beispielsweise Ziegel oder Eichenparkett. Auch diese Materialien lassen sich mit der BAKE-Funktion in Ihr Modell in der Entwurfssoftware übertragen.

Material-Workflow in Veras mit einem Revit-Küchenmodell, Materialvarianten und generierten Oberflächen

Astra ausprobieren: etwa vier Modelle kostenlos erstellen

Zur Einführung der Modellgenerierung mit Astra in Veras bietet Chaos Ihnen die Möglichkeit, den neuen Agent-Workflow auszuprobieren. Mit GPT-6 Astra können Sie etwa vier Modelle kostenlos erstellen.

Dafür erhalten Sie 2.000 kostenlose Credits für die Modellgenerierung. Die Schätzung von vier Modellen basiert auf einem durchschnittlichen Verbrauch von etwa 500 Credits pro Modell. Der tatsächliche Verbrauch hängt von der Komplexität des jeweiligen Modells ab.

Die Aktion gilt während des gesamten Monats Oktober 2026.

KI-Modellauswahl in Veras mit GPT-6 Astra und Claude Opus 5.5

Was gibt es sonst noch Neues?

Veras entwickelt den 3D-Workflow der jüngsten Versionen weiter. Neue Verbesserungen erleichtern und beschleunigen das Erstellen, Wiederverwenden und Bearbeiten von Modellen.

  • Material Generator: Suchen Sie passende Materialien in Chaos Cosmos oder generieren Sie neue mit Chaos Cloud Material Gen. Weisen Sie sie Oberflächen zu und übertragen Sie sie mit der BAKE-Funktion in Revit, Rhino oder SketchUp.
  • Proxy Bake: Halten Sie Ihr Modell in der Entwurfssoftware schlank, indem Sie einen kompakten Proxy platzieren. Veras und Enscape behalten das vollständige Asset für die Visualisierung bei.
  • Place from Gallery: Verwenden Sie bereits erstellte 3D-Assets erneut, statt sie noch einmal zu generieren. Suchen Sie nach Name, Kategorie oder Engine und platzieren Sie die Assets in der passenden Größe und Ausrichtung.
  • Neue Modelle für Bilder und Videos: GPT Image 2.5, GPT Image 2 und Grok Imagine 2 sind jetzt verfügbar und bieten neue Optionen für Referenzbilder und Qualität.
  • Walk-through 3D view: Bewegen Sie sich mit der vertrauten Tastatursteuerung selbst durch Ihr 3D-Modell.
  • Und mehr: Entdecken Sie alle Möglichkeiten auf unserer Veras-Seite.
KI-generierter Entwurf eines beleuchteten, geschwungenen Pavillons an einem See am Abend

Entdecken Sie Veras 5.2

Sie möchten wissen, wie Veras Ihren Entwurfsprozess unterstützen kann? Entdecken Sie die Funktionen und Möglichkeiten auf unserer Veras-Seite.

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Welche KI-Agenten können Sie in Veras 5.2 nutzen?

Im neuen Agent-Modus wählen Sie zwischen GPT-6 Astra als Standardagent und Claude Opus 5.5. Über den Verarbeitungsaufwand bestimmen Sie, wie gründlich der Agent die Aufgabe bearbeitet.

In welchen Programmen können Sie das 3D-Modell weiterbearbeiten?

Native Baking wird derzeit in Revit, Rhino und SketchUp unterstützt. Die BAKE-Funktion überträgt Ihr Modell direkt als native Revit-Elemente, bearbeitbare SketchUp-Gruppen oder NURBS-Geometrie in Rhino.

Wie viele Referenzbilder können Sie verwenden?

Sie können bis zu zwölf Bilder gleichzeitig verwenden, darunter Renderings, Fotos, Skizzen, die aktive Ansicht aus Ihrer Entwurfssoftware und Aufnahmen aus dem 3D-Viewer.

Wie funktioniert die kostenlose Astra-Aktion im Oktober?

Sie erhalten 2.000 kostenlose Credits für die Modellgenerierung mit GPT-6 Astra. Bei einem durchschnittlichen Verbrauch von etwa 500 Credits pro Modell reicht das für ungefähr vier Modelle. Die tatsächliche Anzahl hängt von der Komplexität Ihrer Modelle ab. Die Aktion gilt im Oktober 2026.

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